• Sonja

Achtsamkeit

Das Entlastende an der Achtsamkeit ist, dass es nichts zu erreichen gilt, kein Ziel muss erfüllt werden. Die Kunst besteht darin, sich ganz auf den Augenblick und das, was man wahrnimmt, einzulassen.


Achtsamkeit bedeutet, mit allen Sinnen den Moment wahrzunehmen, ohne zu bewerten oder zu urteilen.


Beobachte deine Gedanken, deine körperlichen Empfindungen oder deine Gefühle und begegne ihnen mit einer offenen und akzeptierenden Haltung. Du bist mit deinem Bewusstsein fokussiert und du gibst dich nicht blind dem automatischen Denken hin.


Eine achtsame Haltung ermöglicht es dir, Gedanken überhaupt erst einmal wahrzunehmen und dich nicht gleichzeitig in eine Geschichte verstricken zu lassen, sondern Beobachter zu bleiben.


Eine regelmässige Achtsamkeitspraxis führt zu sehr positiven Resultaten, wie Schmerzlinderung, Stärkung der Immunfunktionen, Stressabbau und generell zu mehr Wohlbefinden.


Sich seines Atems bewusst zu werden, ist eine hilfreiche Praxis, um sich den Moment zu vergegenwärtigen und im Hier und Jetzt zu sein. Nimm wahr wie dein Atem ein und ausströmt, ohne dass du daran etwas veränderst. Nimm deinen natürlichen Atemrhythmus war. Spüre wie sich deine Bauchdecke beim Einatmen hebt und beim Ausatmen wieder senkt. Nimm die Atempause zwischen zwei Atemzügen bewusst war. Wenn Gedanken auftauchen und dich auf eine Reise mitnehmen wollen, kannst du dein Atem als Magnet nutzten, um dich immer wieder zurück in den Moment zu ziehen. Nimm war wie die Atmung kommt und geht. Mehr gibt es in diesem Moment nicht zu tun - wahrnehmen, was ist, ohne es zu beurteilen oder zu verändern.


"Achtsamkeit ist ein aufmerksames Beobachten, ein Gewahrsein, das völlig frei von Motiven oder Wünschen ist, ein Beobachten ohne jegliche Interpretation oder Verzerrung"

Krishnamurti

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