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  • Sonja

Yoga - damals und heute

Aktualisiert: 14. Nov. 2021

Nach der Philosophie des Yogas geht es darum, dein wahres Selbst zu finden. Meditation ist einer der Wege, der dich dahin führen kann. Die Asana Praxis, die wir heute als "Yoga" bezeichnen, ist im Grunde nur die Vorbereitung deines Körpers und deines Geistes in der Meditation zu verweilen. Hast du gewusst, dass das Wort Asana, übersetzt aus dem Sanskrit, sich hinsetzen bedeutet?


Die Techniken des Yoga haben ihren Ursprung von den tantrischen Zivilisationen, die in Indien und anderen Orten der Welt vor mehr als zehn tausend Jahren existierten.


Tantra ist eine Kombination aus zwei Worten: tanoti und trayati, was "Erweiterung" und "Befreiung"

bedeutet. Tantra ist die Wissenschaft, das Bewusstsein zu erweitern und die Energie zu befreien.

Der erste Schritt im Tantra besteht darin, die Grenzen und Fähigkeiten von Körper und Geist zu kennen. Als nächstes beschreibt die Lehre des Tantras Techniken zur Erweiterung des Bewusstseins und zur Befreiung von Energie, wodurch individuelle Grenzen überwunden und eine höhere Realität erfahren werden kann.


In der Antike wurden Yoga-Techniken geheim gehalten und nie niedergeschrieben oder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Sie wurden durch Mundpropaganda vom Lehrer oder Guru an den Schüler weitergegeben.




Die ersten Bücher, die sich auf Yoga bezogen, waren die alten Tantas und später die Veden (heilige Schriften), die in der Zeit geschrieben wurden, als die Industalkultur blühte (2600 v. Chr.). Obwohl sie keine spezifischen Praktiken enthalten, spielen sie symbolisch auf Yoga an. In den jüngsten heiligen Schriften der Veden, den Upanishaden, beginnt Yoga eine konkretere Form anzunehmen. Diese Schriften entstanden 800 v. Chr.


Etwa 200 n. Chr. wurde die Bhagavad Gita niedergeschrieben. Darin werden die verschiedenen Formen der Yogapraxis beschrieben.

Karma Yoga - Yoga der Tat

Bhakti Yoga - Yoga der Hingabe

Jnana Yoga - Weg der Erkenntnis

Raja Yoga - Königsyoga verbunden mit Meditation


Der klassische Leitfaden (Sutra) des Yogas wurde ca. 400 n. Chr. von Patanjali, einem indischen Weisen, niedergeschrieben. Dieser gilt als Vater des Yogas und dürfte einer der bekanntesten Yogameister sein.


Für die meisten Menschen im 21. Jahrhundert ist Yoga oft einfach ein Mittel, um Gesundheit und Wohlbefinden in einer zunehmend stressigen Gesellschaft zu erhalten. Asanas beseitigen die körperliche Beschwerden, die sich bei einem Menschen angesammelt haben, der den Tag im Büro auf dem Stuhl und über den Schreibtisch gebeugt, verbringt. Entspannungstechniken helfen, die Wirksamkeit der immer kleiner werdenden Freizeit zu maximieren.


In einem Zeitalter von Mobiltelefonen, Internet und wo 24h Einkaufen möglich ist, bieten die dem Yoga zugrunde liegenden Prinzipien ein echtes Werkzeug, um soziales Unwohlsein zu bekämpfen. In einer Zeit, in der die Welt ratlos zu sein scheint und vergangene Werte ablehnt, ohne neue zu etablieren, bietet Yoga ein Mittel für die Menschen, ihren eigenen Weg zu finden, sich mit ihrem wahren Selbst zu verbinden. Durch diese Verbindung mit dem wahren Selbst ist es möglich, Harmonie im gegenwärtigen Zeitalter zu manifestieren und Mitgefühl zu entwickeln, wo es bisher keines gab.










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